CROP

Dokumentarfilm - Fertiggestellt

 

Ort, Jahr: EG/DK, 2013
Länge: 48 min
Buch & Regie: Johanna Domke & Marouan Omara
Kamera: Melanie Brugger
Schnitt: Emad Maher, Johanna Domke
Produktion: Johanna Domke & Marouan Omara

Festivalbeteiligungen (Auswahl):

8. Pravo Ljudski Film Festival, BA

12. Paris Human Rights International Film Festival, FR

6. One World - Int. Documentary Film Festival, RO

CinemAfrica Festival, Stockholm, SE

5. AlFilm, Arab Film Festival, Berlin, DE

11. Hamburg Documentary Film Festival, DE

42. International Film Festival Rotterdam, NL

23. Festival del Cinema Africano, Milano, IT

11. Ischia Film Festival, Ischia, IT

13. Yamagata Int. Documentary Film Festival, JP

14. Beirut International Film Festival, LB

17. Jihlava Int. Documentary Film Festival, CZ

57. Int. Leipziger Festival für Dokumentarfilm, DE 


16. RIDM - Montreal Int. Documentary Festival, CA

30. Kasseler Dokumentar und Videofest, DE

»Crop« behandelt die Rolle der Bilder in den Zeiten des Umsturzes in Ägypten in 2011. Doch die Revolution selbst wird nicht gezeigt. Anstelle der gewaltsamen Aufstände und ihrer Spuren im öffentlichen Raum zeigt der Film das Innenleben der ältesten Staatszeitung „Al Ahram“. Die ruhige, vollkommen unkommentierte Beobachtung des Arbeitsalltags im Verlagsgebäude – von der Chefetage bis zur Druckerei im Untergeschoss – begleitet die Erzählung eines Fotografen, der die Revolution verpasst hat. Er lag derweil im Krankenhaus. Als er seine Arbeit wieder aufnehmen kann, bedrängen ihn Fragen nach dem politischen Einfluss von Bildern, ihrem Missbrauch und nicht zuletzt seiner eigenen Mithilfe bei der Produktion einer Wirklichkeit, die zunehmend unerträglicher wurde. Der Film eröffnet völlig neue Perspektiven in der Diskussion um die Rolle von Wahrnehmung und Zensur bei der Medienberichterstattung.

Preise:

Klaus-Wildenhan-Preis at the Documentary Film Festival Hamburg

„Goldener Schlüssel“ Lobende Erwähnung, Documenary Film Festival Kassel

Lobende Erwähnung, CinemAfrica Festival, SE